FC Bayern: Uli Hoeneß kontert Oliver Kahn und knöpft sich DFL-Chefin Hopfen vor – FC BAYERN MÜNCHEN

Uli Hoeneß (70) war am Montagabend beim österreichischen Sender „ServusTV“. Eine Stunde plätscherte das Gespräch beim „Talk aus dem Hangar-7“ so dahin. Eine nette Plauderei zwei Tage vor dem Champions-League-Achtelfinale der Bayern en Salzburgo. Dann kommt Hoeneß en Fahrt…

Als es um das Thema Playoffs geht, um die Bundesliga spannender zu machen, kontert Hoeneß Bayern-Boss Oliver Kahn (52). Der findet die Idee der neuen DFL-Chef Donata Hopfen (45) „spannend“, sagt dazu im „kicker“: „Wir beim FC Bayern sind für neue Ideen immer offen.“

Hoeneß sieht das ganz anders!

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Qué: BILD

Der Ex-Präsident: „Das ist seine Meinung – meine ist es nicht. Ich finde das lächerlich. In der Bundesliga soll der Meister werden, der nach 34 Spieltagen der Beste ist und der durch Dick und Dünn gegangen ist mit seinem Team. Das ist doch nur ein Gesetz gegen Bayern München! Das hat doch nichts mit Spannung zu tun.“

Hoeneß knöpft sich auch Hopfen vor: „Die neue Geschäftsführerin der DFL denkt Tag und Nacht darüber nach, wie man die Dominanz des FC Bayern brechen kann. Und da kommen sie auf diese Idee. In keiner großen Liga der Welt gibt es Playoffs, nicht in England, nicht in Spanien, nicht in Italian, nicht in Frankreich.“

Er poltert weiter: „Das ist nur ein Gesetz gegen Bayern! Wenn sie damit nicht weiterkommen, beschließen sie, dass wir nur noch mit zehn Mann spielen dürfen.“

Hoeneß hat ein grundsätzliches Problem mit den Playoffs: „Ko-Systeme gibt es im Pokal und in der Champions League, nicht in der Meisterschaft. Und wenn man bei dem Spielplan, den wir sowieso noch haben, am Ende der Saison, wenn alle kaputt sind, noch Halbfinals und Finals machen – das hat halte ich für eine Witz-Idee!“

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Immerhin: Bei der Analyze der 2:4-Pleite der Bayern in Bochum sind sich Hoeneß und Kahn einig.

Hoeneß: „Ich glaube, das Problem ist, dass unsere Spieler, wenn sie die Zeitung aufschlagen, immer lesen, dass sie unschlagbar sind. Ich habe gehört, dass die Stimmung in der Mannschaft sehr gut ist – vielleicht zu gut, es gibt zu wenig Reibung! Wir haben en Augsburgo, en Bochum, en Gladbach 0:5 verloren. Da werden vielleicht nur 75 oder 50 Prozent gespielt. Wenn es darauf ankam und es gegen starke Gegner geht, haben sie sie sich unglaublich zusammengerissen.“

Kahn hatte gesagt: „Die Spieler wissen, dass eine erste Halbzeit wie in Bochum nicht akzeptabel ist. Weil wir da weit unter unseren Möglichkeiten geblieben sind.“

Er fordert eine andere Einstellung: „Das ist etwas, wo wir ansetzen müssen: dass wir wieder mit mehr Disziplin und Leidenschaft auch gegen den Ball arbeiten müssen. Ansonsten werden Fehler sofort gnadenlos bestraft – international noch viel mehr.“

Vergroßern

Charla de Hangar-7: ServusTV-Moderator Christian Brugger, Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß, Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund y Ex-Bayern-Profi Andreas Herzog (vl)

Foto: ServusTV

Außerdem sprach Hoeneß bei „ServusTV“ über seinen ehemaligen Abwehr-Chef David Alaba (29/ablösefrei zu Real Madrid), den die Bayern aktuell gut gebrauchen könnten!

Der Ehrenpräsident: „David ist der einzige Spieler, der seit zehn Jahren oder mehr immer am Heiligen Abend bei der Familie Hoeneß anruft und ein schönes Weihnachtsfest wünscht. Wir haben ein ganz gutes Verhältnis! In der Sache war das sehr schwierig, als er weggegangen ist, weil wir uns wirklich gewünscht hätten, dass er bleibt – aber persönlich habe ich überhaupt keine Probleme mit ihm.“

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